Allgemeine Merkmale der Abfallart Asbest

Asbest
Abfall Kategorie:
Sonderabfall
Zustand:
fest
Wirkungsgrad:
gefährlich
Abfallschlüssel:
17 06 01*
Abfall - Suchwörter:
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Asbest

Unter dem Begriff Asbest sind mehrere natürlich vorkommende sowie fasrige Mineralien, sogenannte Silikate, zusammengefasst. Diese liegen in verschiedenen chemischen Verbindungen vor. Man unterscheidet dabei zwischen Weiß-, Braun- sowie Blauasbest und Asbest aus Antophyllit. Durch seine besonderen Eigenschaften wie Temperaturbeständigkeit, Biegsamkeit, Reißfestigkeit sowie der Säureresistenz wurde der Werkstoffs in vielen Industriezweigen von der Bauwirtschaft bis zur Schifffahrtsindustrie als Schall-, Brand-, Wärme- und Feuchtigkeitsschutz eingesetzt.

Heutzutage ist der Einsatz in Neubauten verboten, bei Renovierungs- oder Abrissarbeiten finden sich jedoch noch immer viele Asbestvorkommen. Da die Fasern in der Form von kleinen kristalline Nadeln vorliegen, die sich zusätzlich sehr leicht der Länge nach weiter aufspalten können, besteht beim Umgang mit dem Stoff ein enormes Krebsrisiko, da sich die Fasern wie Feinstaub verhalten und in die Lungengefäße eindringen können.

Bei der Verwendung des Stoffes wird dieser zumeist mit anderen Werkstoffen vermischt, beispielsweise in Asbestzementplatten, Asbestgummi, Asbestkunststoff und anderen Materialien. Daher ist Asbest als Abfall zunächst einmal als Mineral einzustufen, zusätzlich kann es mit anderen Mineralien im Falle von Zement zum Beispiel sowie Kunststoffen aus organischem oder anorganischem Material verbunden sein. Da asbesthaltige Stoffe als gefährliche Abfälle gelten müssen bei der Entsorgung, Lagerung und Transport besondere Schutzmaßnahmen getroffen werden.
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