Allgemeine Merkmale der Abfallart Bahnschwellen

Bahnschwellen
Abfall Kategorie:
Holz A IV
Zustand:
fest
Wirkungsgrad:
ungefährlich
Abfallschlüssel:
19 12 07
Abfall - Suchwörter:
Bahn Schwelle, Bahnschwelle, Bahnschwellen, Schwellen, Gleisstütze, Träger Gleis, Bahnschwellen entsorgen, Entsorgung Bahnschwelle
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Bahnschwellen

Um die Gleislage zu stabilisieren und verwendet man im Gleisbau Bahnschwellen. Diese Dienen als Träger des Zuges sowie der Spurhaltung der Schienen und leiten das Gewicht der Bahn auf das Gleisbett weiter. Als Materialien werden dafür Holz, Beton oder Stahl verwendet. Die Holzschwelle besteht in der heutigen Zeit aus Buchen- oder Eichenholz, die sich durch ihr geringes Gewicht, gute Stromisolierung und elastisches Verhalten auszeichnet. Ihr Nachteil jedoch liegt in der schnellen Verrottung bzw. Fäulnisanfälligkeit des Holzes unter Umwelteinflüssen. Daher werden die Holzschwellen mit einem Steinkohleteer imprägniert, was jedoch dazu führt das sie nach Gebrauch als Sondermüll gelten.

Weitere Chemikalien die ins Holz eingezogen sein können sind Altöl von den Rädern und Achsen sowie asbesthaltige Abriebe des Bremsbelages. Am häufigsten findet sich heutzutage im Gleisbau die Betonschwelle in den Gleisbetten. Sie zeichnen sich durch Unempfindlichkeit gegenüber Umwelteinflüssen, niedrigem Preis und langer Lebensdauer aus. Des Weiteren werden Bahnschwellen aus Stahl gefertigt, diese haben zwar eine lange Lebensdauer, müssen dafür jedoch entsprechend gegen den Rost geschützt werden, ihr Preis ist zudem sehr hoch.

Eine sehr seltene Variante in Japan sind zudem noch Kunststoffschwellen, sie spielen in unseren Breiten jedoch keine Rolle.
Als Abfall bei Bahnschwellen fallen also Beton, Metall oder Holz an, außerdem können Chemikalien sowie Asbest als Ablagerungen vorhanden sein.
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