Allgemeine Merkmale der Abfallart Linoleum

Linoleum
Abfall Kategorie:
Mischabfall
Zustand:
fest
Wirkungsgrad:
ungefährlich
Abfallschlüssel:
20 02 02
Abfall - Suchwörter:
ähnliche Abfälle:


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Linoleum

Beim Linoleum handelt es sich um einen künstlich hergestellten Stoff, der vorrangig als Bodenbelag oder als Druckplatten in der Kunst Anwendung findet. Der Basisstoff im Linoleum ist das aus den Samen des Ölleins gewonnene Leinöl. Um daraus eine festere Konsistenz zu produzieren, wurde früher Blei und Kobalt hinzugefügt. Heute wird anstelle von Blei und Kobalt nur noch Mangan verwendet. Mit einer aufwändigen Methode entsteht in der Folge der sogenannte Linoleumzement. Um daraus ein fertiges Linoleum erstellen zu können, werden dieser Masse noch Kork- und Holzmehl und Kalksteinpulver als Bindemittel hinzugefügt. Zum Einfärben des Linoleums wird Weißpigment (Titandioxid) und Farbstoffe verwendet.

Das war die Erklärung, aus was Linoleum besteht. Aber das Abfallprodukt Linoleum birgt noch mehr Abfallstoffe in sich, denn schließlich wird das fertige Linoleum weiterverarbeitet. Wird es zum Beispiel auf den Boden verbracht, so wird das Linoleum mit Kleber auf den blanken Zement geklebt. Alternativ kann auch Spachtelmasse verwendet werden. Sollte das Linoleum am Rand mit Wandabschlüssen versehen worden sein, so kann als zusätzlicher Abfallstoff Metall in Form von Nägeln oder Schrauben auftreten.

Hier noch einmal eine Zusammenfassung, welche Abfallstoffe beim Linoleum entstehen kann:

Öllein
Blei
Kobalt
Mangan
Kork- und Holzmehl
Kalksteinpulver
Weißpigment
Farbstoffe
Kleber
Spachtelmasse
Metall
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