Allgemeine Merkmale der Abfallart Ytongstein

Ytongstein
Abfall Kategorie:
Gipsabfälle
Zustand:
fest
Wirkungsgrad:
ungefährlich
Abfallschlüssel:
10 13
Abfall - Suchwörter:
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Ytongstein

In der heutigen Zeit werden die Ytongsteine vor allem aus Quarzsand, Zement, Kalk und Wasser hergestellt. Ebenfalls wird diesem eine geringe Menge an Aluminiumpulver hinzugefügt. Dabei dient dieses Aluminiumpulver als Treibmittel und wirkt ähnlich wie Backpulver in einem Kuchenteich. Durch dieses Pulver entstehen im Inneren des Rohgemisches Millionen von kleinsten Lufteinschlüssen, die in sich abgeschlossen sind.

Nachdem es zunächst in große Rohformen gegossen wird, werden diese halbfesten Rohblöcke nach dem Vorhärten in die Formate geschnitten die gewünscht werden. Schließlich werden sie bei circa 190 Grad Celsius unter einem Druck von 12 Bar dampfgehärtet.

Ytong wurde in der früheren Zeit auch als Gasbeton bezeichnet und ist heute der bekannteste Markenname für den Porenbeton. Als Einsatzgebiet kommt es am häufigsten als Fertigbauteile oder auch als Mauersteine beim Hausbau zum Einsatz.

Entsorgt werden Ytongsteine als Baumischabfall oder als Baustellenabfall. Ytongsteine sollten jedoch nicht in einem Bauschuttcontainer entsorgt werden. Geringe Anteile werden in einem solchen Container aber trotzdem oftmals akzeptiert. Wer jedoch eine größere Menge an Ytongsteinen entsorgen möchte, der muss bei einem Containerdienst einen geeigneten Container für Gips- und Porenbeton bestellen.

Das Entsorgen von Ytong ist leider erheblich teurer als das von Bauschutt. Größere Mengen fallen vor allem bei der Renovierung von Häusern, aber auch auf anderen Baustellen an.
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