Allgemeine Merkmale der Abfallart Bauschutt

Bauschutt
Abfall Kategorie:
Bauschutt
Zustand:
fest
Wirkungsgrad:
ungefährlich
Abfallschlüssel:
17 01 07
Abfall - Suchwörter:
Ziegel, Mauerwerk, Beton, Betonbruch, Steine, Fliesen, Kalkzementputz, Kalksandsteine, Keramik, Mauerwerk, Mörtel, Putzreste, Naturstein
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Bauschutt

Der Bauschutt fällt vor allem bei Abriss- und Sanierungsarbeiten von Gebäuden an. Seine Bestandteile sind dabei vielfältig und können sich je nach Baujahr und der Bauart des jeweiligen Gebäudes stark unterscheiden. Der Grundstoff des Schutts ist zunächst einmal mineralischer Natur.

Als Mineralien, die gewöhnlich aus unterschiedlichen Metalloxiden, also Steinen im weitesten Sinne, bestehen, treten dabei am häufigsten Naturstein und Kalkstein, Beton und Ziegel sowie Mauerwerk und Mörtel auf. Des Weiteren können jedoch auch verschiedene sogenannte Störstoffe enthalten sein, die sich unter den Schutt gemischt haben. Das sind vor allem Glas aus den Fassaden oder Fenstern, Kunststoffe von Fensterrahmen zum Beispiel, etwaige Dämmstoffe aus der Isolierschicht des Mauerwerks, Holzreste von Verschalungen, Dächern und ähnlichem, Papier-, Karton- und andere Verpackungsreste von Baumaterial oder auch Kabelreste. In seltenen Fällen kann man auch Chemikalien oder Asbest im Bauschutt finden.

Damit jedoch der Abfall dem Prädikat Bauschutt noch gerecht wird, darf der Anteil dieser Stoffe nicht mehr als fünf Prozent betragen, ansonsten kann dieser nicht für die Wiederverwertung bzw. das Recycling eingesetzt werden.

Der Bauschutt ist als Abfall gesehen also zunächst eine große Menge an Mineralien bzw. Gestein, zusätzlich dürfen keine Mengen an Fremdstoffen wie Glas, Kunststoff, Papier, Pappe, Metall oder sonstiges darin enthalten sein.
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