Allgemeine Merkmale der Abfallart Cellophanverpackungen

Cellophanverpackungen
Abfall Kategorie:
Verpackungen
Zustand:
fest
Wirkungsgrad:
ungefährlich
Abfallschlüssel:
15 01 02
Abfall - Suchwörter:
ähnliche Abfälle:


Entsorgung:
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Cellophanverpackungen

Bei der Herstellung von Cellophanverpackungen wird in erster Linie der natürlich nachwachsende Rohstoff Holz verwendet, aus dem durch chemische Prozesse die Cellulosefasern gewonnen werden. Am häufigsten findet die Cellophanverpackung dabei ihren Einsatz beim zusätzlichen Schutz von Lebensmitteln wie Süßigkeiten, Fleisch-, Käse- oder Backwaren sowie auch als Sichtfenster in Briefumschlägen. Weiter Einsatzgebiete sind Folien für Tabakwaren, Zigaretten, Blumen und auch bei Medikamenten. Der Vorteil besteht hierbei in der Wasserdampfdurchlässigkeit der Folie, was die Bildung von Kondenswasser verhindert. Sie ist also atmungsaktiv, lässt jedoch kein Wasser hindurch. Zudem ist die Folie farblos und transparent, kann bedruckt oder lackiert werden.

Sofern die Cellophanverpackung nicht chemisch durch einen zusätzlichen Kunststoff beschichtet wurde um seine Wasserdurchlässigkeit zu verringern ist sie biologisch abbaubar und somit entweder kompostierbar oder im Bioabfall zu entsorgen, wobei die Entsorgung über den Bioabfall kommunal unterschiedlich ist.
Sollten jedoch chemische Zusätze bei der Herstellung des Cellophans verwendet wurden sein, die den biologischen Abbau verhindern, so ist die Verpackung zumeist mit dem Grünen Punkt gekennzeichnet und muss somit über das Duale System, also die Gelbe Tonne entsorgt werden.

Bei nicht vorhandenen Angaben über die biologische Abbaubarkeit der Verpackung und dem fehlen des Grünen Punktes entsorgt man die Verpackung im normalen Restmüll des Haushaltes.
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