Allgemeine Merkmale der Abfallart Frittierfett

Frittierfett
Abfall Kategorie:
Lebensmittelreste
Zustand:
flüssig
Wirkungsgrad:
gefährlich
Abfallschlüssel:
12 01 12*
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Frittierfett

Das Frittieren ist eine Möglichkeit Nahrungsmittel zu garen. Dabei entsteht die typische Kruste um das Lebensmittel herum, wobei es innen saftig bleibt, da nur die oberste Schicht der fleischlichen oder pflanzlichen Nahrungsmittel mit dem Frittierfett reagiert. Diese wird aus den Früchten oder Samen von Pflanzen gewonnen. Geeignete Vertreter für das Frittieren unter den Speiseölen und -fetten sind das Erdnussöl, Leinöl, Rapsöl, Palmkernöl und andere, gemeinsam haben sie, das sie bis auf mindestens 175 Grad erhitzt werden können ohne zu verrauchen, also umgangssprachlich zu verbrennen, wobei diese Temperatur beim Frittieren auch nicht überschritten werden darf, da sich sonst Giftstoffe bilden können.

Chemisch bestehen die Öle und Fette aus verschiedenen organischen Verbindungen von Glycerin sowie Fettsäuren, die untereinander in mehreren Reaktionen das Fett bilden.
Als Alternative zur klassischen Entsorgung wurden in jüngster Zeit Verfahren entwickelt, bei denen das gebrauchte Fett über mehrere Schritte in Biodiesel umgewandelt wird. In der Industrie sind sie allerdings nicht gebräuchlich, da Beschaffung und Transport des Öls zumeist einen zu großen Aufwand bedeutet und unwirtschaftlich ist.

Als Abfall bei der Entsorgung Frittierfett bleibt zunächst einmal das organische Öl bzw. Fett zurück. Als Nebenprodukte können darin zusätzlich Speisereste enthalten sein, die jedoch auch organisch auf pflanzlicher oder tierischer Basis sind.
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